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Geschichte

Spannende Geschichten.
Alles andere als Geschichte.

Es sieht ganz danach aus, dass sich bei der Gründung und der Namensgebung der Orte Kobern und Gondorf keiner so recht dafür zuständig fühlte, wenigstens eine kleine Notiz zu diesem Ereignis zu machen. Geschweige denn, diese über viele Jahrhunderte – wenn nicht Jahrtausende sicher aufzubewahren. Man muss sicher ein Auge zudrücken, wenn man bedenkt, dass damals kaum jemand schreiben konnte. Das zweite Auge kann man gleich mit zudrücken, denn die Menschen hatten damals weiß Gott andere Probleme, als sich darüber Gedanken zu machen, ob sich jemand aus der Zukunft mal für so eine Lappalie interessieren wird.

Ob die Gründungsväter von Kobern und Gondorf nun Kelten oder Römer waren – wahr ist jedenfalls, dass die Kelten vor ca. 3000 Jahren einen riesigen Ringwall aushoben, der uns einige Rätsel aufgibt. Die Rede ist vom Goloring – einer obskuren Kultstätte, die auf eine keltische Besiedelung schließen lässt.

Aber auch den Römern schien es hier gut gefallen zu haben. Einer von ihnen nahm sein Winzermesser mit ins Grab. Dieser und weitere römische Funde deuten darauf hin, dass der Weinbau sich bereits vor 2000 Jahren bei uns etablierte.

Bei weiteren Ausgrabungen in Gondorf fand man ein ganzes Gräberfeld. Eines der bedeutendsten in ganz Mitteleuropa! Das allein ist schon sensationell – richtig spannend wurde es jedoch erst, als man die Funde genau untersuchte und auswertete. Das Ergebnis: Im 6. Jahrhundert n. Chr. hatte Gondorf eine sehr gut situierte, spätrömische Einwohnerschaft.

Die erste urkundliche Erwähnung von Gondorf als controvia war im Jahr 871. Frühere Hinweise sind ein Reisebericht des Dichters Venantius Fortunatus aus dem Jahr 588, die auf den Ort Gondorf hindeuten könnten sowie merowingische Münzen aus dem 7. Jahrhundert mit der Inschriftprägung contrua castro.

Ob zu der Zeit Kobern schon existierte, weiß keiner. Eine urkundliche Nennung Koberns in einer Schenkungsurkunde des Erzbischofs Egbert von Trier zu Gunsten des Benediktinerklosters St. Marien erfolgt erst im Jahr 980 als „coverna“.

Der Ortsteil Dreckenach wurde 1030 als „drachenacha“ erstmals urkundlich erwähnt.

Unser heutiges Ortswappen ist ein Indiz dafür, dass im Mittelalter Fürsten und Ritter hier das Sagen hatten: Der Silberner Pfahl in Blau steht für das äußerst wohlhabende und einflussreiche Gondorfer Adelsgeschlecht von-der-Leyen. Der Adler entstammt dem Wappen der Herren von Covern und steht für die Reichsunmittelbarkeit (nur dem König oder Kaiser unterstellt). Das rote Trierer Kreuz weist die Zugehörigkeit zum Erzbistum und Kurfürstentum Trier aus.

Was ist übrig geblieben von den Wirren und Turbulenzen des dunklen Mittelalters, von dem Keltenkult, dem römischen Weinbau und dem Bergbau im 19. Jahrhundert? So viel, dass man mehr als ein paar Tage braucht, um sich alles genau anzusehen. Sehen Sie doch mal unter den Highlights nach. Sie werden staunen, was es hier alles gibt:

Neben insgesamt vier Burgen und Schlössern hat sich Kobern und Gondorf sehr viel mittelalterliche Bausubstanz erhalten. Im Verlauf der Straßen im Ortsteil Kobern lässt sich noch heute die mittelalterliche Straßenanordnung erkennen. Kobern war vermutlich befestigt. Noch Anfang des 19. Jahrhunderts waren Reste zerfallener Tore erkennbar. Zum Erscheinungsbild des Ortsteils Kobern schreibt Johann August Klein in seinem Buch „Das Moseltal zwischen Koblenz und Zell”, Koblenz 1831, Seite 74 ff.: „Gegenüber schneiden zwei Thäler in das hohe, schroffe Gebirg ein […] Zwischen beiden breitet sich die anmuthige Ortschaft Cobern längst dem Gestade aus. Reste zerfallener Thore zeigen, dass sie fest war […] Regelmäßige Straßen laufen nach einem Platze, wo sich das Rathaus befindet.“

Im 19. Jahrhundert spielte der Abbau von Eisenerz eine herausragende Rolle. Im Jahr 1828 wurde im Ortsteil Kobern die erste Eisenerzgrube eröffnet. Weitere folgten. Im Oktober 1871 begann der Bau des Norbertus-Stollens. Der Stolleneingang befindet sich in der Lennigstraße unweit der Grundschule und ist von außen zu besichtigen. Die Grube Norbertus wurde vermutlich noch im 19. Jahrhundert endgültig geschlossen.

Im Bereich der Gemeinde Kobern-Gondorf finden sich zahlreiche so genannte Säuerlinge, auch Sauerbrunnen genannt. Aber lediglich die Mineralquellen im zwischen Kobern und Winningen liegenden Belltal wurden etwa ab 1870 gewerblich genutzt. Die Fabrikation wurde erst im Jahr 1975 eingestellt.

Die heutige Gemeinde Kobern-Gondorf besteht aus drei vorher selbständigen Gemeinden: Am 7. Juni 1969 schlossen sich die beiden Gemeinden Kobern und Gondorf zur Ortsgemeinde Kobern-Gondorf zuammen. Ab dem 7. November 1970 ergänzt die Gemeinde Dreckenach den heutigen Ort.

Die zum Teil gut erhaltenen und liebevoll restaurierten Gebäude unseres Ortes erzählen ihre ganz eigenen Geschichten. Sie lassen die Vergangenheit lebendig und wirklich werden. Natürlich gibt es auch Geschichten, die wahrscheinlich wahr sind. Zum Beispiel die vom Tatzelwurm, einem grausamen Wesen – halb Löwe, halb Lindwurm. Dieser hat einen ganz eigenen Bezug zur Wahrheit.

Aber Sie werden schon sehen...

Schloss von den Leyen

Schloss von den Leyen